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Dr. Sonja Emmerling

Sprechstunde während der Vorlesungszeit:

Mittwoch, 10 - 11 Uhr

sowie nach Vereinbarung.

Sprechstunde während der vorlesungsfreien Zeit:

Präsenzsprechstunden finden statt am

11. August 2021, 10 - 11 Uhr und

29. September 2021, 13 - 14 Uhr.

Darüber hinaus können jederzeit per Mail Zoom-Sprechstunden vereinbart werden.

Zoom-Meeting beitreten:

https://uni-regensburg.zoom.us/j/65747047573?pwd=RzZqR0ROYWtoZVJrejlZenNEU0l4Zz09

Meeting-ID: 657 4704 7573

Kenncode: 691768

Über SIP beitreten

86726236453@zoomcrc.com


Vita

1991 Abitur

1991-1997 Studium der Fächer Deutsch und Englisch für das Lehramt an Gymnasien an den Universitäten Augsburg und Birmingham, Great Britain (Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung)

Juni 1997 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien

1998-2000 Dissertation im Fach Ältere Deutsche Literaturwissenschaft:
"Geschlechterbeziehungen in den Gawan-Büchern des 'Parzival': Wolframs Arbeit an einem literarischen Modell" (Stipendium der Universität Augsburg)

Dezember 2000 Promotion an der Universität Augsburg

Oktober 1999 - Sept. 2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg

Oktober 2003 - März 2005 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg

Seit April 2005 Akademische Rätin am Lehrstuhl für Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg

Seit 2011 Akademische Oberrätin am Lehrstuhl für Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Regensburg


Publikationen

Monographien

Geschlechterbeziehungen in den Gawan-Büchern des 'Parzival'. Wolframs Arbeit an einem literarischen Modell. Tübingen 2003 (= Hermaea 100).

Hadamar von Laber und seine Liebesdichtung 'Die Jagd'. Regensburg 2005 (Reihe Forum Mittelalter, Band 2).

Aufsätze

Geld und Liebe. Zum Epilog des 'Rappoltsteiner Parzifal'. In: Forschungen zur deutschen Literatur des Spätmittelalters. FS für Johannes Janota. Hrsg. von Horst Brunner und Werner Williams-Krapp. Tübingen 2003. S. 31-49.

Daz ich niuwe mînen sanc: Zur Rezeption französischer Minnelyrik im Regensburger-Rietenburger-Corpus. In: Das mittelalterliche Regensburg im Zentrum Europas. Hrsg. von Edith Feistner. Regensburg 2006 (= Forum Mittelalter Studien 1). S. 201-210.

Lexikonartikel

'Minnesang'. Historisches Lexikon Bayerns (Online-Lexikon zur bayerischen Geschichte).

Rezensionen

Zu: Johannes Singer: Mittelhochdeutscher Grundwortschatz auf der Grundlage der von R.A. Boggs erstellten lemmatisierten Konkordanz zum Gesamtwerkt Hartmanns von Aue sowie der von F. H. Bäuml erstellten Konkordanz zum Nibelungenlied und des von R.-M.S. Heffner erstellten Wortindex zu den Gedichten Walthers von der Vogelweide. 3., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. Paderborn/München/Wien/Zürich 2001 (= UTB für Wissenschaft 2253). In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 242 (2005/1). S. 165-168.

Zu: B.A. Schmitz: Gauvain, Gawein, Walewein. Die Emanzipation des ewig Verspäteten. Tübingen 2008 (=Hermaea 117). In: PBB 2011. S. 522.

Zu: Jörn Brüggemann: Literarizität und Geschichte als literaturdidaktisches Problem. Eine Studie am Beispiel des Mittelalters. Frankfurt a.M. 2008 (=Beiträge zur Geschichte des Deutschunterrichts 62).  In: Germanistik Jg. 50, Heft 3/4 2009. S. 691.

Zu: Dorothea Heinig: Die Jagd im Parzival Wolframs von Eschenbach. Stellenkommentar und Untersuchungen. Stuttgart: Hirzel, 2012. 158 S. (zugl.: Univ. Marburg, Diss., 2009). Erscheint in: GERMANISTIK Jg. 54. Heft 3/4. 2013.


Projekte

Kooperationsprojekt mit dem Forum Mittelalter der Universität Regensburg

Regelmäßige Lehrveranstaltungen zu Literatur als kulturgeschichtliche Quelle für HistorikerInnen, vornehmlich für den Masterstudiengang "Kulturgeschichtliche Mittelalterstudien".

WS 21/22: Der König weint. Ein kulturgeschichtlicher Lektürekurs zur Darstellung von Emotionalität in mittelhochdeutschen Texten (Mi 12-14).

Freude, Zorn, Angst, Scham, Trauer, Neid oder der emotional-spirituelle Komplex der compassio, der spezifisch für die Kultur des Mittelalters ist - Emotionen sind nicht nur sozial, sondern auch sprachlich vermittelte Phänomene. Entsprechend spielt bei der Reflexion und Analyse historischer Emotionskulturen die Arbeit mit Texten eine zentrale Rolle. Trotz ihrer eigenen Bedingungen und Möglichkeiten bieten literarische Texte ein reiches Untersuchungsfeld für Wort gewordene Emotionen - sowie für die narrativ konstituierten sozialen und politischen Problemzusammenhänge.

In der Übung werden wir anhand der Lektüre verschiedenster mittelhochdeutscher Textausschnitte sozial und funktional differenzierte Emotionskulturen (höfisch, monastisch, politisch, religiös) in den Blick nehmen und die Bedeutungsdimensionen der "erzählten" Emotionen gemeinsam erschließen. Dabei werden wir uns auch mit Fragen nach der Kontinuität und Alterität von Emotionen in mittelalterlichen Texten gegenüber vergleichbaren Emotionskonzepten der Gegenwart auseinandersetzen.

Es wird die Bereitschaft zur umfangreichen Lektüre mittelhochdeutscher Texte vorausgesetzt!

Ein Reader mit den entsprechenden Textausschnitten wird ab Mitte September bereitgestellt.

vergangene Projekte

Praxisbezug in den Lehramtsstudiengängen

Für Studierende der Lehramtsstudiengänge wird auf Seminarebene ein stärkerer Praxisbezug angestrebt: Verstärkte Zusammenarbeit mit der Fachdidaktik und mit Lehrern und Lehrerinnen an Regensburger Gymnasien.
Im vergangenen Studienjahr wurden zu zwei mediävistischen Seminaren ein Gymnasiallehrer und eine -lehrerin eingeladen. Sie gestalteten je eine Seminarsitzung zum Themenkomplex "Mittelalterliche Literatur in der Schule". Es wurden Anwendungsbeispiele und konkrete Unterrichtsprojekte vorgestellt.
•Handlungsorientierter Literaturunterricht am Beispiel des Nibelungenlieds als Ganzschrift in der 7. Jahrgangsstufe des Gymnasiums (Studienrat Dr. Markus Rostek, Gymnasium Untergriesbach).
•Integrativer Deutschunterricht am Beispiel des Nibelungenlieds in der 7. Jahrgangsstufe (Studienrätin Anita Früchtl, M.A., Goethe-Gymnasium Regensburg).
•Januar 2012: Gastvortrag von Prof. Dr. Ina Karg, Universität Göttingen: "ich will dich list ê lêren". Ein mittelalterlicher Erfolgsroman im heutigen Deutschunterricht.
In den Seminaren von Dr. Sonja Emmerling können für Seminararbeiten neben herkömmlichen literaturwissenschaftlichen Themen auch Themen zum o.g. Themenkomplex gewählt werden. Diese Arbeiten werden bei Bedarf von der ÄdL und der Fachdidaktik gemeinsam betreut.
Die Universität Regensburg unterstützt diesen verstärkten Praxisbezug durch das neu gegründete Schulnetzwerk "dialogUS", das im Bereich der Lehramtsstudiengänge die Zusammenarbeit zwischen Schule und Universität intensivieren will.

Zertifikat Gender Kompetenz

Ab dem Studienjahr 2011/2012 soll für Studierende aller Fächer die Möglichkeit geschaffen werden, eine Zusatzqualifikation "Gender Kompetenz" zu erwerben. Um das Zertifikat zu erwerben, müssen zwei theoretisch orientierte Einführungskurse zum Thema "Gender Studies" sowie ein thematisch einschlägiges fächerübergreifendes Seminar besucht werden. An diesem Seminar wird sich auch die ÄdL beteiligen.



  1. Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
  2. Institut für Germanistik

Lehrstuhl für Ältere deutsche Literatur

Dr.

Sonja Emmerling

Dr. Sonja Emmerling

Gebäude PT, Zimmer 3.2.28
Telefon +49 941 943-3449
Telefax +49 941 943-3833
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