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Dr. Alina Strzempa

wissenschaftliche Mitarbeiterin


Vita

2016
Promotion im Fach Westslavistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dissertation: Politik, Ästhetik, Kulturidentität: melancholische und humoristische Ansichten Ost- und Mitteleuropas in ausgewählten Prosatexten von Andrzej Stasiuk und Jurij Andruchovyč


Seit März 2022
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Poetiken der Industrielandschaft: Donbas und Oberschlesien im Vergleich“ (Förderungslinie „Kleine Fächer“, Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF)


2020-2022
Sozialpädagogische Fachkraft für Integration, Berlin


2010-2017
Wissenschaftliche Hilfs-, Lehrkraft und Mitarbeiterin am Slavisch-Baltischen Seminar (heute Institut für Slavistik) der Westfälischen Wilhelms-Universität


Seit 2018
Lehramtsstudium auf Haupt-, Real-, Gesamt und Sekundarschule in den Fächern Deutsch und Englisch (Master), Westfälische Wilhelms-Universität Münster


1998-2003
Slowakische Philologie (Magisterabschluss), Schlesische Universität Katowice, Polen


Publikationen

Dissertation:

Politik, Ästhetik, Kulturidentität: melancholische und humoristische Ansichten Ost- und Mitteleuropas in ausgewählten Prosatexten von Andrzej Stasiuk und Jurij Andruchovyč, Politik, Ästhetik, Kulturidentität (uni-muenster.de), 11.12.2019, [27.01.2021].

Aufsätze:

Gemeinschaft, Raum, Diskurse und Kulturtexte: das oberschlesische regionale ›Andersmachen‹ im polnischen nationalen Kontext. Inklusion, Exklusion und Transkulturalität. In: Exklusion/Inklusion – Transkulturalität im Raum. Siedlungsforschung. Archäologie – Geschichte – Geographie 37 (2020), Bonn: Selbstverlag ARKUM e.V., S. 246-267.

,Putin applaudiert der polnischen Regierung’. Narrative der politischen Opposition in Polen seit 2015. In: Mischke, Jakob/Zabirko, Oleksandr (Hg.). Aufbruch und Resignation in Russland und der Ukraine. Protestbewegungen im langen Schatten des Kremls. Stuttgart: Ibidem Verlag 2020, S. 245-281.

Die Praxis des Othering und die Kulturlandschaft am Beispiel der Industrieregion Oberschlesien im heutigen Polen. In: Identitätsstiftung durch Baukultur und Kulturlandschaft. Dokumentation der Tagung „Baukultur als europäisches Kulturerbe“ am 10. November in Leipzig sowie der 11. Jahrestagung des Deutschen Kulturforums Kulturlandschaft „Aneignung und Identität in der Kulturlandschaft“ am 30. November 2018 in Berlin. Bonn: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) 2018, S. 49-57.

Paradoxien? Jurij Šerech-Ševeľovs Thesen auf der Folie Pariser Kultura. In: Lecke, Mirja/Zabirko, Oleksandr (Hg.). Verflechtungsgeschichten. Konflikt und Kontakt in osteuropäischen Kulturen. Festschrift für Alfred Sproede. Münster: LIT Verlag 2016, S. 178-194.

Die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit oder die Subjektivität des Tourismus in Unterwegs nach Babadag (Jadąc do Babadag) von Andrzej Stasiuk.“. In: Bílek, Petr, A./Dimter, Tomáš (Hg.). Landschaft ohne Eigenschaften: Literatur und Mitteleuropa. Festschrift für Peter Demetz. Prag: AKTION 2007, S. 126-133.

Spur und Gedächtnis in der Photographie [anhand von Unterwegs nach Babadag (Jadąc do Babadag) Andrzej Stasiuks]. In: camer@obscura 4.2 (2007), Wrocław, S. 49-53.


Vorträge

Die ‚oberschlesische Synthese‘ und das Medium einer (post-)kolonialen Industrielandschaft: Exklusion oder Transkulturalität?. Historisch-geographisches Kolloquium der Rheinischen Friedrichs-Wilhelms-Universität. Januar 2020, Bonn.

Antyfeministycznie im Internet, oder wie sich der illiberale Staat Polen im öffentlichen Diskurs widerspiegelt. Ringvorlesung des Zentrums für Europäische Geschlechterstudien (ZEUGS) der Westfälischen Wilhelms-Universität „Geschlechterverhältnisse im Fokus politischer Diskurse und Praxen des Autoritären“. Mai 2019, Münster.

Identitätsbildung und Transkulturalität in einer Industrielandschaft – die ,oberschlesische Synthese’. 11. Jahrestagung des deutschen Forums Kulturlandschaft „Aneignung und Identität von Kulturlandschaft”. November 2018, Berlin.

Die ,oberschlesische Synthese’ und das Medium einer (post-)kolonialen Industrielandschaft: Exklusion oder Transkulturalität?. 45. Tagung des Arbeitskreises für historische Kulturlandschaftsforschung in Mitteleuropa ARKUM e.V. „Transkulturalität im Raum”. September 2018, Kiel.

Der Abschied von der Reinen Form im Werk Stanisław Ignacy Witkiewiczs (1885-1939). Tagung „Dynamiken der Form“. Oktober 2017, Münster.

Oberschlesien. Heimat aus dem Geiste der Industrie. Ostblick-Kongress. Nachwuchstagung für Studierende und DoktorandInnen aller Fächer „Mensch und Umwelt im östlichen Europa“. Juni 2016, Wien.

Szczepan Twardochs Drach (2014) als ein Manifest der oberschlesischen Counterculture im Spinngewebe (nicht nur) politischer Kontexte. 23. Internationale Tagung der Jungen Osteuropa Experten*innen „Widerstand und Identität: Protestbewegungen in Osteuropa“. Juni 2015, Tutzing.

Zum Fadenlabyrinth in städtischen Schauplätzen: Moskau und Venedig bei Jurij Andruchovyč.

Internationale Tagung „Europa leben, Europa schreiben. Literarische Ansichten der Urbanisierung und die ‹Provinzialisierung› europäischer Identitäten“. April 2014, Münster.

Czesław Miłoszs Beitrag zum Ost- und Mitteleuropa Diskurs. Versuch einer Rekonstruktion anhand von West und Östliches Gelände (Rodzinna Europa). Internationale Tagung „Czesław Miłosz – Dichtung – Kulturkritik – Erinnerungskultur“. November 2011, Münster.



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