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Das war der Dies academicus 2018

Beim Festakt zum Dies academicus der Universität Regensburg stellte Präsident Prof. Dr. Udo Hebel die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven der Universität vor.



30. November 2018 | von Christina Glaser | Fotos von Julia Dragan

„Federleicht“ begann der Dies academicus 2018 der Universität Regensburg am 29. November 2018 im Auditorium maximum. Denn unter diesem Titel eröffnete die Partnerakrobatikformation Kaleidos den Festakt. Anschließend begrüßte Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, die Gäste auf der „Baustelle Universität Regensburg“. Der Präsident erklärte: „Der Wissenschaftsstandort Regensburg und der Campus der Universität Regensburg wandeln sich weithin sichtbar und mit besten Aussichten für die Zukunft“. Es tue sich aber nicht nur in den Baustellenebereichen auf dem Campus so einiges, sondern auch in vielen anderen Bereichen. So werde die Universität Regensburg weiblicher. Seit 2016 seien von 33 Rufen 13 an Frauen gegangen. „Allein 2018 konnte ich schon sechs neue Professorinnen ernennen, die recht gut durch das Fächerspektrum der Fakultäten verteilt sind“, so der Präsident. Die Universität Regensburg werde zudem immer internationaler. „Unser internationales Netzwerk hat sich weiter entfaltet und verdichtet. So konnten wir im vergangenen Jahr drei neue gewichtige Partner in Australien und Asien gewinnen“, erläuterte Präsident Prof. Hebel. Erfolgreich ist die Universität Regensburg auch in der Forschungsförderung. Insgesamt sind nun sieben Sonderforschungsbereiche (SFBs) und acht Graduiertenkollege angesiedelt. „Das ist eine Zahl die sich mit Recht in ihrer Leistungsfähigkeit und in ihrem Zukunftspotential mehr als sehen lassen kann“, betonte Prof. Dr. Udo Hebel. Der Präsident hob besonders das RUN – das Regensburg Center for Ultrafast Nanoscopy hervor: „Die Bewilligung des Forschungsbaus durch den Wissenschaftsrat und die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern mit den Höchstnoten für wissenschaftliche Exzellenz und Innovation ist ein wahrer Meilenstein für die Universität Regensburg und ein großartiger Impuls für ihre Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit im Bereich der nationalen und internationalen Spitzenforschung.“
Wozu der interdisziplinäre Forschungsbau RUN genutzt werden soll, verdeutlichte dann Prof. Dr. Rupert Huber, Lehrstuhl für Experimentelle und Angewandte Physik, in seinem Festvortrag „Der Nanokosmos in Superzeitlupe“. Selbst beste Mikroskope könnten Moleküle und Atome bisher nur in Standbildern zeigen, da die Prozesse viel zu klein und zu schnell seien. So könnte den Wissenschaftlern einiges entgehen. An der Universität Regensburg sei es aber gelungen, einen Femtosekunden-Zeitlupenfilm eines Moleküls aufzunehmen. Diese Methode solle nun im RUN zur Verfügung stehen, so dass sie von verschiedenen Disziplinen genutzt werden kann.

Im Rahmen des Festaktes wurden zahlreiche Auszeichnungen verliehen:
Den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für herausragende internationale Studierende überreichte Vizepräsident Prof. Dr. Weber an Shadi Alali, Studierender des Masterstudiengangs Informationswissenschaften, der ehrenamtlich u. a. als interkultureller Gesundheitsmediator und Dolmetscher arbeitet. Der Förderpreis für „Sprache und Recht“ ging an Dr. Sandra Issel-Dombert für ihre Dissertation, in der sie sich mit der Linguistik der Beschwerde am Beispiel der Cahiers de doléances, den Vorläufern von Petitionen in der Zeit des Ancien régime, beschäftigt hat. Den BioPark-Innovationspreis erhielt Johannes Maier, der im Bereich der Medizinischen Informatik promoviert, für seine innovative Arbeit zur Imitation von menschlichem Weichteilgewebe durch 3D-Druck. In Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die Universität Regensburg verlieh Präsident Prof. Dr. Udo Hebel die Ehrennadel der Universität Regensburg an Regierungsinspektor a.D. Rudolf Betz, Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Koschmal, leitender Regierungsdirektor a.D. Alfons Vogl und Regierungsrätin a.D. Christine Vogl. Die Universitätsmedaille „Bene Merenti“ überreichte Präsident Prof. Dr. Udo Hebel an Staatsministerin a.D. Emilia Müller, die die Entwicklung der Universität Regensburg mit besonderem Wohlwollen verfolgt und unterstützt hat.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt  vom Universitätschor Regensburg, dem Bläserensemble des Lehrstuhls Musikpädagogik (Akademisches Blech) und von Florian Weinzierl (UR Stage Club) mit dem Uni Jazz Orchester Regensburg.

Weitere Informationen zum Dies academicus finden Sie unter: https://www.uni-regensburg.de/veranstaltungen/dies-academicus/



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