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Jessica Windmaißer

Universität Regensburg - Sedanstraße 1
Raum 231, GRK 2337 Metropolität
93055 Regensburg

Telefon: 0941/943-7653

E-Mail: Jessica.Windmaisser@ur.de


Lebenslauf

Jessica Windmaißer studierte Klassische Archäologie an der Universität Regensburg. 2016 erlangte sie den Abschluss ihres Bachelorstudiums mit der Arbeit „Die Tholos von Menidi. Ein Kult im Vergleich“. Während dieser Bachelorphase von 2013 bis 2016 unterstützte sie das Institut unter anderem als Studentische Hilfskraft bei dem Grabungsprojekt in Ephesos. Den Masterstudiengang schloss Jessica 2020 ebenfalls an der Universität Regensburg mit der Arbeit „Kultmasken in griechischen Heiligtümern“ ab. Während des Masterstudiums von 2016 bis 2020 war sie als Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut angestellt. Weitläufige Erfahrungen sammelte sie des Weiteren bei einem Auslandssemester an der National and Kapodistrian University of Athens und bei der Ausgrabung des Deutschen Archäologischen Instituts in Kalapodi. Seit Dezember 2020 forscht Jessica als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Graduiertenkollegs „Metropolität in der Vormoderne“ an der Universität Regensburg.

Forschung

Forschungsinteresse

  • Griechische Archäologie
    • Religion und Kult
    • Totenkult und Grabbauten
    • Handel mit der nicht-griechischen Welt und dessen Auswirkungen
  • Städte in der Antike

Forschungsprojekt

Die Archaischen Nekropolen von Rhodos: Altorientalische Importstücke und die Herausbildung einer Metropole

Rhodos, das wenige Kilometer vor dem vorderasiatischen Festland liegt, war, aufgrund seiner günstigen Lage, in der Antike das Bindeglied zwischen der griechischen und der orientalischen Welt und somit auch eine der ersten Anlaufstellen für den interkulturellen Waren- und Wissensaustausch. Mit dem Synoikismos der Siedlungen Kamiros, Lindos und Jalissos und der daraus folgenden Gründung der Stadt Rhodos im Jahr 408 v. Chr. verfestigten sich die frühen Handelsbeziehungen der Insel mit den nun entstehenden Polisstrukturen, sodass die Hauptstadt zu einer Metropole der Kunst und der Wissenschaft heranwuchs. Jedoch weist das Fundgut aus den Nekropolen und Heiligtümern der Insel, welches vor allem aus dem 7./6. Jhd. v. Chr. stammt und lokale, als auch viele vorderasiatische Objekte beinhaltet, darauf hin, dass die Insel bereits vor der Gründung von Rhodosstadt als Handelsmetropole zu deklarieren ist.
Ausgehend von den altorientalischen Beigaben des 7./6. Jhds. v. Chr. aus den Gräbern von Kamiros und Jalissos ist es das Ziel des Projektes, die bereits in der archaischen Zeit gut ausgebauten metropolitären Handelsstrukturen zum Vorderen Orient zu analysieren. Unter Einbeziehung der Orientalia von ausgewählten rhodischen, samischen und milesischen Heiligtümern (Samos und Milet galten in der archaischen Epoche ebenfalls als Handelsmetropolen) wird abschließend ein Ausblick gegeben, wie die Importstücke aus dem Vorderen Orient die rhodische und gesamtgriechische Wirtschaft, Kunst und Kultur beeinflussten.



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Metropolität in der Vormoderne

DFG-GRK 2337

Sprecher

Prof. Dr. Jörg Oberste

St-grk 2337
Wissenschaftl. Koordination

Dr. Arabella Cortese

Kontakt und Homepage

Arabella.Cortese@ur.de

https://go.ur.de/metropolitaet