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Kunstpreis des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg

Auszeichnung für Lena Schabus


Pressemitteilung vom 12. September 2016

Am vergangenen Freitag, den 9. September 2016, ist Lena Schabus, Studentin am Institut für Kunsterziehung der Universität Regensburg, mit dem Kunstpreis des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg für die interessanteste Arbeit eines Kunstschaffenden unter 40 Jahren ausgezeichnet worden. Den Preis überreichte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs.

Den Preis erhielt sie in der 90. Jahresschau des Kunst- und Gewerbevereins für „Strassen“, einen Digitaldruck auf Leinwand. Laut Jury repräsentiert diese Arbeit in hervorragender Weise das Gebiet der Medientechnik, die zunehmend Einzug in das Schaffen von Künstlern hält.


Die Künstlerin Lena Schabus vor ihrem Werk.

"Strassen"
Digitaldruck auf Leinwand
100 x 140 cm
2015
Bildnachweis: privat


Die Künstlerin über ihr Werk: „Europas Autos sollen künftig eine gemeinsame Sprache sprechen. Die zuständigen Organisationen für Standardisierung, einigten sich 2014 auf ein erstes Regelwerk für vernetzte Autos. Per Funk sollen Fahrzeuge verschiedener Hersteller sich gegenseitig vor Gefahren warnen können. Der Beschluss ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum vernetzten Auto. Durch die Verbindung der Fahrzeuge untereinander soll die Zahl der Unfälle weiter sinken. Das vernetzte Auto gehört zu den wichtigsten Zukunftsthemen in der Autobranche. Autonome Kraftfahrzeuge können mit Hilfe verschiedener Sensoren ihre Umgebung wahrnehmen und aus den gewonnenen Informationen ihre Position und die anderer Verkehrsteilnehmer bestimmen, in Zusammenarbeit mit der Navigationssoftware das Fahrziel ansteuern und Kollisionen auf dem Weg vermeiden. Nach Einschätzung der US-Verkehrsbehörde können durch die Vernetzung der Fahrzeuge bis zu 80 Prozent der Zusammenstöße verhindert werden. Das Bild zeigt eine überspitzte Vernetzung der Infrastruktur in der man sich ohne autonome Kraftfahrzeuge schwerlich zurechtfinden wird.“

Über Lena Schabus

Lena Schabus studiert seit 2011 die Bachelor- und Master-Studiengänge „Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung“ sowie „Kunstgeschichte“ und „Medienwissenschaft“. Künstlerisch arbeitet sie in den traditionellen Bereichen der Malerei und Bildhauerei sowie den neuen Medien Bildcomposing und digitale Malerei (www.lena-schabus.de). Schabus nimmt jährlich an Ausstellungen teil und bezieht ab Januar 2017 als Förderkünstlerin ein Atelierstipendium im Künstlerhaus Andreas-Stadel der Kunst- und Kulturstiftung Oswald Zitzelsberger.

Die Jury beurteilte 227 eingereichte Werke. Der Jury gehörten an die Kuratorin Daniela Wageneder-Stelzhammer aus Wien sowie der Künstler und Leiter der Kunsthalle Faust in Hannover Harro Schmidt.

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