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Gastvortrag auf dem Regensburger Campus
Pressemitteilung vom 26. Januar 2012
Die berühmte These vom „Untergang des Abendlandes“ von Oswald Spengler hat in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts international für Furore gesorgt. Spenglers kulturphilosophisches Hauptwerk, das 1918 in erster Auflage erschien, spiegelt die Eindrücke der Zeit vor und während des Zweiten Weltkrieges wider und ist auch von den vielerorts revolutionären Umbrüchen geprägt. Dennoch hat sich Spengler selbst immer wieder gegen eine ausschließlich pessimistische Lesart seiner Arbeit gewehrt.
Wie Spenglers „Untergang des Abendlandes“ aus heutiger Sicht zu bewerten ist, wird der renommierte Politikwissenschaftler und Historiker Prof. Dr. Michael Thöndl (Wien) im Rahmen eines Gastvortrags an der Universität Regensburg erläutern. Die Präsentation unter dem Titel „Vom Nationalstaat zum Imperium: Spenglers These vom ‘Untergang des Abendlandes’“ findet am kommenden Mittwoch, den 1. Februar 2012, um 10.15 Uhr im Hörsaal H 10 auf dem Campus statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Franz Bauer vom Institut für Geschichte der Universität Regensburg.
Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zum Gastvortrag eingeladen; der Eintritt ist frei.
Ansprechpartner für Medienvertreter:
Prof. Dr. Franz Bauer
Universität Regensburg
Institut für Geschichte
Tel.: 0941 943-3544
Franz.Bauer@geschichte.uni-regensburg.de