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Gleichstellungsbeauftrage an der UR

Reform des § 177 StGB

Kürzlich hat der Deutsche Bundestag die Reform des Sexualstrafrechts verabschiedet.   Diese Reform stellt einen deutlichen Paradigmenwechsel dar. Nicht mehr eine Nötigung ist Voraussetzung für die Strafbarkeit eines sexuellen Übergriffs, sondern entscheidend ist der Wille der Betroffenen. Damit ändert sich ganz grundlegend die bisherige Auffassung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung im Gesetz.

Bisher waren sexuelle Handlungen an einer Person nicht strafbar, wenn diese nur verbal ihren entgegenstehenden Willen deutlich gemacht hatte. Für eine Strafbarkeit mussten zum Beispiel eine Drohung oder das Anwenden von Gewalt hinzukommen. Sehr oft mussten sich Opfer vor Gericht anhören „ Was Ihnen widerfahren ist, ist in Deutschland nicht strafbar “ . Künftig kommt es für die Strafbarkeit einer Vergewaltigung nicht mehr darauf an, ob Gewalt angewendet wurde oder die Betroffene sich körperlich gewehrt hat. Entscheidend ist, dass der Täter sich über den erkannten Willen der Betroffenen hinweggesetzt hat. 

 

Nähere Informationen können Sie auch nachfolgenden Links entnehmen:

http://www.taz.de/Juristin-ueber-neues-Sexualstrafrecht/!5315782/

http://www.bundestag.de/presse/hib/201607/-/434604


In der Diskussion: Familienpflegezeit

Berufstätige möchten ihre Angehörigen so weit wie möglich selbst zu Hause betreuen, stoßen dabei aber häufig noch auf große Schwierigkeiten. Meistens lassen sich Familie und Beruf nicht gut vereinbaren - es bieten dafür bisher zu wenig Möglichkeiten. Genau hier setzt das Modell der Familienpflegezeit an. Es gibt zwar bereits die Möglichkeit, für häusliche Pflege ein halbes Jahr aus dem Beruf auszusteigen, jedoch ist die Freistellung unbezahlt und kommt daher aus Gründen der finanziellen und beruflichen Nachteile für viele Berufstätige nicht in Frage. Mit der Familienpflegezeit will man Berufstätigen helfen Verantwortung für ihre Angehörigen zu übernehmen.

Wenn Beschäftigte ihre Arbeitszeit für die Pflege Angehöriger über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren auf bis zu 15 Stunden reduzieren, gewährt der Arbeitgeber einen Lohnvorschuss, den die Beschäftigten nach der Pflegephase zurückzahlen. Das Familienpflegezeitgesetz sichert Betriebe gegen Ausfall- und Liquiditätsrisiken ab.

Kurzübersicht "Familienzeit" als PDF-Datei


Gleichstellungskonzept der UR für nichtwissenschaftliches Personal

Viertes Gleichstellungskonzept der Universität Regensburg für das nichtwissenschaftliche Personal

Am 13. Mai 2013 wurde das 4. Gleichstellungskonzept der Universität Regensburg für das nichtwissenschaftliche Personal vom Kanzler der Universität Herrn Dr. Christian Blomeyer und dem Gleichstellungsbeauftragten Dr. Emanuel Finger unterzeichnet.

Zur Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern bei den Behörden des Frei­staates Bayern erstellen die Dienststellen in regelmäßigen Abständen ein Gleichstellungskonzept, in dem die Situation der weiblichen Beschäftigten beschrieben und Unterschiede gegenüber den männlichen Beschäftigten dargestellt werden.

Zudem sind Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen im Rahmen der dienst- und arbeitsrechtlichen Zustän­digkeiten zu treffen, sowie Initiativen zur Sicherung der Chancengleichheit von Frauen und Männern und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu entwickeln.

Das nunmehr vorliegende Gleichstellungskonzept gilt für das nichtwissenschaftliche Personal der Uni­versi­tät Regensburg. Es schreibt das dritte Gleichstellungskonzept der Universität Regensburg vom 30.06.2007 fort.

Nähere Informationen zum 4. Gleichstellungskonzept finden Sie unter:

http://www.uni-regensburg.de/chancengleichheit/gleichstellung/themen/4-gleichstellungskonzept-2013/index.html


Aufgabenbereiche der Gleichstellungsstelle

Die Gleichstellungsbeauftragten fördern und überwachen den Vollzug des Gleichstellungsgesetzes, das innerhalb der Hochschulen auf das (weibliche und männliche) wissenschaftsstützende, also nicht-wissenschaftliche Personal Anwendung findet.

Grundlegendes Ziel des Gesetzes ist die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst (unter Wahrung des Vorrangs von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung). Dieses Ziel soll erreicht werden durch:

  • die Erhöhung der Anteile der Frauen in Bereichen, in denen sie in erheblich geringerer Zahl beschäftigt sind als Männer, um eine ausgewogene Beteiligung von Frauen zu erreichen;
  • die Sicherung der Chancengleichheit von Frauen und Männern (z.B. durch Fortbildungsmaßnahmen);
  • die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer (durch Teilzeitmodelle, Telearbeit, Kinderbetreuung);
  • das Hinwirken auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Gremien.

Die Gleichstellungsbeauftragten wirken im Rahmen ihrer Zuständigkeit an allen Angelegenheiten mit, die grundsätzliche Bedeutung für die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Sicherung der Chancengleichheit haben können. Zu den Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten gehören auch die Beratung zu Gleichstellungsfragen und die Unterstützung der Beschäftigten in Einzelfällen, wobei sich die Beschäftigten direkt an die Gleichstellungsbeauftragten wenden können. Die Gleichstellungsbeauftragten haben ein unmittelbares Vortragsrecht bei der Dienststellenleitung, von der sie bei der Durchführung ihrer Aufgaben unterstützt werden, und sie können sich unmittelbar an den Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz wenden. Um ihre Aufgaben durchführen zu können, müssen die Gleichstellungsbeauftragten rechtzeitig und umfassend in Kenntnis gesetzt werden. Erforderliche Unterlagen sind frühzeitig vorzulegen und erbetene Auskünfte zu erteilen. An wichtigen gleichstellungsrelevanten Vorhaben sind die Gleichstellungsbeauftragten frühzeitig zu beteiligen. Auf Antrag der Betroffenen kann eine Einbeziehung der Gleichstellungsbeauftragten bei Personalangelegenheiten und Vorstellungsgesprächen stattfinden sowie - sofern hinreichende Anhaltspunkte vorliegen- im Falle der Nichtbeachtung der Ziele des Gleichstellungsgesetzes. Die Gleichstellungsbeauftragten sowie die ihnen zur Aufgabenerfüllung zugewiesenen Beschäftigten sind hinsichtlich personenbezogener Daten und anderer vertraulicher Angelegenheiten auch über die Zeit ihrer Bestellung hinaus zum Stillschweigen verpflichtet, Personalakten dürfen nur mit Zustimmung der Betroffenen eingesehen werden.


Arbeitshilfe zur Umsetzung der Art. 16-19 des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes
(Aufgaben, Befugnisse, Rechte und Pflichten der Gleichstellungsbeauftragten)


Berichte der Bayerischen Staatsregierung zur Umsetzung des bayerischen Gleichstellungsgesetzes:

Erster Bericht (steht elektronisch nicht mehr zur Verfügung)

Zweiter Bereicht (1.7.1999 - 30.6.2002)

Dritter Bericht (1.7.1996 - 31.12.2004)

Vierter Bericht (1.1.2005 - 31.12.2009)

Fünfter Bericht (1.1.2010 - 31.12.2014)

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Willkommen bei der Gleichstellungsstelle

Barrieren überwinden, Grenzen durchbrechen

 

Wuerfel

Kunst auf dem Campus

"Aufgebrochener Würfel" 

Helmut Langhammer

Plastik, Flossenbürger Granit, 1978